Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Prostatakrebs

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Impressum

GFMK GmbH & Co. KG
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202 18898-0
Telefax: 02202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.de

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Sitz: Bergisch Gladbach
Handelsregister-Nr.: HRA 20746
Registergericht: Amtsgericht Köln
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a UStG: DE813117900

Persönlich haftende Gesellschafterin:
GFMK Verwaltungs-GmbH
Sitz: Bergisch Gladbach
Handelsregister-Nr.: HRB 63737

Registergericht: Amtsgericht Köln

Vertreten durch die Geschäftsführer Holger F. Caspari, Kirsten Caspari

Verantwortlich für den Inhalt:
Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 18898-0
E-Mail: info@gfmk.de

Redaktionssystem:
https://wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Melissa Seitz

Fotos, Abbildungen:
Prostatakrebs: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (62865493)
Entstehung: Eraxion/Bigstock.com (4863037)
Diagnose: kocakayaali/Bigstock.com (31645865)
Therapie: Kzenon/Bigstock.com (52347199)
Prostatakrebs-Zentrum: style-photographs/Bigstock.com (49005323)

 

31. März 2021
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe ist auch in Zeiten von Corona zu den gewohnten Sprechzeiten für die Betroffenen erreichbar.
  
31. März 2021
Seit die ehemaligen Handballspieler Uli und Michael Roth mit 47 Jahren an Prostatakrebs erkrankten, engagieren sie sich stark für das Thema Früherkennung.
  
08. Dezember 2020
Nach einem Routinecheck beim Arzt erhält Helmut Kurtz die Diagnose Prostatakrebs. Viele kleine Gesten seiner Mitmenschen haben ihm in dieser Zeit Kraft gegeben.
  
07. November 2017
Nach einer Operation oder Strahlentherapie bei Prostatakrebs kann es zu Inkontinenz kommen. Für Betroffene gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten.
  
28. September 2017
Das Motto der 2002 gegründeten Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Siegen lautet „Zusammen sind wir stark“.
  

Wie auch andere Krebserkrankungen entsteht Prostatakrebs durch ein unkontrolliertes Wachsen von entarteten Zellen. Bei diesen Zellen ist ein Gendefekt vorhanden. Was genau die Auslöser sind, ist bis heute noch nicht geklärt. Bekannt ist, dass es Risikofaktoren für die Entstehung von Prostatakrebs gibt. Dazu zählen männliche Geschlechtshormone, Ernährung oder auch ein Vitamin-D-Mangel. Nicht zu beeinflussen sind das Alter und die familiäre Häufung, die auch Einfluss auf das Risiko für die Entstehung von Prostatakrebs haben. Personen, die beruflich Kontakt mit metalischem Kadmium oder in der Gummi-verarbeitenden Industrie tätig sind, haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.

 

Therapie Prostatakrebs

Für die Therapie von Prostatakrebs stehen verschiedene Elemente wie Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie und Antihormontherapie zur Verfügung. Welche Elemente im Einzelfall eingesetzt werden, ist abhängig vom Alter und Allgemeinzustand des Einzelnen sowie der Größe und Ausbreitung des Prostatakrebses.

Eine weitere Therapiemöglichkeit ist das aktive Überwachen (Active Surveillance). Hierbei werden zunächst keine Schritte der Therapie unternommen. Der Patient wird engmaschig überwacht. Sollten Veränderungen festgestellt werden, werden dann weitere Therapiemaßnahmen eingeleitet. Für eine optimale Therapieplanung und -durchführung sollte man sich an ein zertifiziertes Prostatakrebs-Zentrum wenden.

Ein Prostatakrebs-Zentrum muss die Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft bzw. OnkoZert erfüllen, um eine Zertifizierung zu erhalten. Ganz wichtig ist hierbei, dass die Therapieentscheidung auf der aktuellen Leitlinie beruht und in der Tumorkonferenz beschlossen wurde. Die Tumorkonferenz ist ein Treffen der verschiedenen medizinischen Disziplinen, die an der Therapie beteiligt sind wie z. B. Chirurgen, Strahlentherapeuten, Urologen, Hämato-/Onkologen, Pathologen, Psychoonkologen, Sozialarbeiter.

Daneben gibt es eine Zertifizierung durch den Dachverband der Prostatazentren Deutschland e. V. Vieles haben die beiden Zertifizierungen gemeinsam. Unterschiedlich ist, dass in diesen Zentren alle Erkrankungen der Prostata (wie z. B. gutartige Prostatavergrößerungen) behandelt werden.